Späte Folgen

Berufserkrankungen

Krankheiten, die durch chemische oder physikalische Einflüsse im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit entstehen, fallen unter den Begriff der Berufserkrankungen.

Das Einatmen von Astbest- oder Quarzstaub führt zu Asbestose bzw. Silikose, Krankheitsbilder, die umgangssprachlich auch als Staublunge bezeichnet werden.

Da die inhalierten Partikel im Körper nicht abgebaut werden können, wird eine Lungenfibrose ausgelöst. Hierbei bildet sich vermehrt Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen und den umliegenden Blutgefäßen, bis die Lunge versteift.

Bis die Krankheit ausbricht, vergehen in der Regel 15 bis 20 Jahre. Als Symptome treten Luftnot und Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit sowie chronischer Husten auf. Behandelt werden diese bei Sana LungenMed Nord durch die Gabe von Medikamenten und eine Sauerstofftherapie. In schweren Fällen hilft jedoch nur eine Lungentransplantation.

Auch Krebs kann als Spätfolge auftreten. Hier beträgt die Zeit bis zum Ausbruch sogar noch länger, ca. 25 bis 40 Jahre.

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